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Ein Rock-Konzert der Extraklasse mit nachhaltiger Wirkung

 

„Rock das Leben II“ war ein voller Erfolg. Drei Bands überzeugten mit ihren grandiosen Auftritten und sie machten klar: Wer Musik im Blut hat, lässt sich durch nichts daran hindern, Musik zu machen. Auch nicht durch eine Behinderung.


„Shit Happens“ eröffnete den Konzertabend zu dem neben vielen Fans und Interessierten auch Jutta Schlochtermeyer vom Behindertensportverband Niedersachsen, Oberbürgermeister Dieter Krone und erster Stadtrat Dr. Ralf Büring in die Halle IV gekommen waren. Die Bandmitglieder liefen zu Höchstform auf und sie beeindruckten mit ihrem tollen Zusammenspiel und starken Stimmen. Ihr erweitertes Repertoire reichte von den Beatles über Bon Jovi, Status Quo, Silly und Rosenstolz bis hin zu Revolverheld. Für „Alleskönner“ Felix  scheint die Bühne ein Stück Heimat zu sein. Er bewegte sich völlig unbefangen, nahm immer wieder Kontakt zum Publikum auf und umgarnte die Fans mit seinem Charme.




Begeisterung bis zum Finale
Die „Jacob Jensen Band“ aus Dänemark überraschte nicht nur das Publikum mit seiner Perfektion. „Die Jungs von NOBC waren total beeindruckt und meinten, der wahre Headliner des Abends sei die Jacob Jensen Band“, so Stefan Höge, Leiter Ambulant Betreutes Wohnen  und Manager von „Shit Happens“. Das Publikum ließ sich von den Coversongs von REM, den Roling Stones, Bryan Adams, Oasis und Elvis Presley ebenso mitreißen wie von ihren eigenen Stücken. Bevor die Band nach Lingen kam, war sie innerhalb von acht Tagen bereits in Steinfurt, Wolfenbüttel, Osnabrück und Oesede sowie in Celle aufgetreten. Bei ihrer Station in Wolfsburg war sie Headliner auf der „Sommerbühne“, einer bekannten Open-Air-Veranstaltung.

 

 

 

Die bekannte Lingener Band „NOBC“ bildete den Abschluss des Konzertabends und lockte mit Stücken von U2, Prince oder AC/DC auf die Tanzfläche. Mit ihrem sympathischen Auftreten und ihrem rockigen Sound heizten sie dem Publikum ein und leiteten ein fantastisches Finale ein, bei dem die drei Bands gemeinsam „Knocking on heavens door“ auf die Bühne brachten. Frank Eichholt, LinaS-Projektleiter und Ideengeber der inklusiven Veranstaltung „Rock das Leben“ zeigte sich begeistert und berührt. Mit einem Dank an alle Mitwirkenden und einem Ausblick auf „Rock das Leben 2014“ ging ein fantastischer Abend zu Ende.

 

 

 

Musik verbindet Menschen – Menschen schaffen Zukunftsperspektiven
Zukunftspläne wurden auch hinter der Bühne geschmiedet. Zwischen „Shit Happens“ und der „Jacob Jensen Band“ entwickelt sich eine echte Partnerschaft. Im August sehen sich die Musikerinnen und Musiker der beiden Bands bei einer der größten inklusiven Musikveranstaltungen „Rock an der Wabe“ in Neuerkerode wo sie natürlich auch „The Mix“ wieder begegnen. Das ist die Band, die im vergangen Jahr im Alten Schlachthof dabei war. Und die neueste Information: „Shit Happens wird im September 2014 in Dänemark auftreten und zum Jubiläum des Christophorus-Werk im Jahr 2015 wird die Jacob Jensen Band wieder in Lingen sein“, das verspricht Geschäftsführer Georg Kruse nach einem Gespräch mit Brian Laurie, dem Manager der „Jacob Jensen Band“. „Brian Laurie beabsichtigt, Felix Kley als Gitarrist für die nächste CD der Jacob Jensen Band zu gewinnen“, berichtet Stefan Höge.

 

 

 

Noch ein paar Infos zur Jacob Jensen Band
Die „Jacob Jensen Band“ gibt es seit 20 Jahren. Sie ist bereits in Russland, Frankreich,  Australien, Deutschland und Skandinavien aufgetreten. Die Bandmitglieder haben einiges gemeinsam: Begeisterung, Herzblut, Professionalität und, nicht zu vergessen, geistige Behinderungen. Sie sind Berufsmusiker. Ihr Manager Brian Laurie berichtet, dass die Band völlig selbständig agiert. Sie regelt alles selbst, auch die Technik. In ihrer Heimatstadt Aarhus in Dänemark gehören die Musiker zur „Werkstatt“ analog zur „Werkstatt für behinderte Menschen“ in hiesigen Einrichtungen. In Aarhus gibt es die  Abteilung „Musik und Medien“ mit 20 Beschäftigten die weitgehend autark arbeiten. Die Musiker der Jacob Jensen Band sind sehr stolz auf das, was sie tun. Ihre Erfolge stärken ihr Selbstbewusstsein. „Sie genießen ihren Erfolg in Deutschland noch mehr als in Dänemark“, erklärt Sozialpädagoge Brian Laurie, der von Haus aus ebenfalls Musiker ist. „Das deutsche Publikum lässt sich mehr mitreißen.“

 

 

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